Kurzgeschichte

Dreiklang: Drei Worte – Drei Genres (1)

Heute: Teetasse, Kleid, Magen

1. Liebesroman:

Karla zog ihr Kleid aus und warf es wütend in die Ecke. Wofür hatte sie sich nur all diese Mühe gegeben? Es war wie verhext! Die Typen aus dem Internet entpuppten sich alle als Spinner, Machos oder Mogelpackung. Das war jetzt ihr fünftes Blinddate und jedes Mal wurde sie frustrierter. In der Fernsehwerbung gaukelten sie den Zuschauern Männer vor, die nach einer echten Beziehung suchen würden. Und was hatte das Leben in Wahrheit zu bieten? Der schmierige Kerl heute, der keineswegs Ähnlichkeit mit seinem Profilbild hatte, wollte sie doch glatt am ersten Abend zu einem flotten Dreier einladen. So eine Unverschämtheit! Dabei hatte er unter der Überschrift „Meine Vorstellungen von einer Partnerschaft“ solche Worte wie monogam und Treue angekreuzt. Eine bodenlose Frechheit! Sie konnte sich gar nicht beruhigen und murmelte unablässig vor sich hin, während sie Teewasser aufsetzte.
Kurz bevor das Wasser kochte, klingelte es. Wer war denn das nun noch! Sie konnte jetzt wirklich niemanden gebrauchen. Höchstens, um ihren Frust abzulassen. Immer noch aufgebracht, stampfte sie zur Tür und riss sie auf. Wenn da jetzt die Zeugen Jehovas standen, die könnten was erleben!
Aber es war nur Johannes, ihr Nachbar, der sie mit schief gelegtem Kopf ansah. „Ist wohl nicht so gut gelaufen?“, meinte er mit einem Blick auf ihr Gesicht. Mit einer Handbewegung bat sie ihn herein und brummelte, ob er auch eine Tasse Tee wolle. Ohne auf seine Antwort zu warten holte sie einen zweiten Becher aus dem Schrank und warf einen Teebeutel hinein. Er sah ihr schweigend zu, wie sie das Wasser aufgoss. Irgendwie tat seine Nähe gut und Karla merkte, wie sie sich langsam beruhigte. „Nee, war voll der Reinfall“, gab sie kleinlaut von sich.
„Hey Karla-Mädchen, nimm das nicht so schwer. Vielleicht ist die ganze Sache mit dem Internet nicht so wirklich dein Ding. Versuch es doch mal im echten Leben.“
„Wie soll ich denn irgendwann irgendwo irgendwem kennenlernen, der zu mir passt?“, fauchte sie zurück. „Ich arbeite in Schichten als Altenpflegerin. Entweder bin ich auf Arbeit oder müde. Und die Sache mit dem Single-Urlaub habe ich auch schon ausprobiert. War genauso ein Reinfall!“
Er hielt seine Tasse hoch und pustete, als ob ihm der Tee zu heiß wäre. „Kennst du Goethe?“, murmelte er leise.
„Was ist das jetzt für eine Frage? Na klar!“
Johannes holte tief Luft: „Warum in die Ferne schweifen.. „
Der Blick aus seinen Augen traf sie unvermittelt und fuhr wie ein Stich in ihren Magen.
„Meinst du: das Gute liegt so nah?“, fragte sie heiser, während sie verlegen in ihrer Teetasse rührte.
Er nickte. Und als sie nichts sagte, murmelte er etwas von „nur so einer Idee“ und drehte er sich mit einem entschuldigenden Schulterzucken zur Tür.
„Warte“ rief sie, fasste ihn bei der Hand und zog ihn zurück. „Das ist keine schlechte Idee“ grinste sie und fiel ihm um den Hals.

2. Krimi

Kommissar Sören Goldberg betrachtete nachdenklich die Witwe des Opfers. Sie sah wie eine Elfe aus. So zart und rein. Allerdings wirkte sie auf den Beamten wie ein geschundenes Fabelwesen. Auf ihrer rechten Gesichtshälfte zeichnete sich ein regenbogenfarbiger Bluterguss ab. Ihre Hände, die eine Teetasse hielten, zitterten leicht. Das war kein Wunder, war sie doch erst vor kurzem einem Anschlag, der ihren Gatten das Leben gekostet hatte, knapp entgangen. Jemand hatte die Bremsen seines Autos manipuliert, so dass es beim Fahren über die Serpentinen am nahegelegenen Germanpass aus der Bahn geriet und in den Abgrund stürzte. Das Maria Richard aus dem Auto geschleudert wurde, rette sie vor dem sicheren Tod.
Rudolf Richard galt als kein angenehmer Mensch. Als Bauunternehmer war er skrupellos, als Arbeitgeber ein Sklaventreiber und angeblich hätte er sogar Beziehungen zur Mafia unterhalten. Es gab also jede Menge Verdächtige. Allerdings machte sich Kommissar Goldberg kaum Hoffnungen, dass man den Täter je finden würde. Die hiesige Polizei war überfordert. Und wenn der Verbrecher tatsächlich aus Mafiakreisen kam, hatte man kaum eine Chance ihn zu überführen. Die Typen waren einfach zu clever, dachte er zerknirscht. Wider besseren Wissens, versicherte er der Witwe, dass man den Mörder finden und zur Rechenschaft ziehen würde. Er erhob sich, um sich zu verabschieden, als die Tür aufgerissen wurde. Herein stapfte eine junge Frau in Jeans und Schlabberpullover, die die Anwesenden mit einem verächtlichen Blick musterte. Martha Richard war die Tochter des Opfers aus erster Ehe. Goldbergs Blick wechselte zwischen den Frauen hin und her. Manchmal schreibt das Leben die besten Geschichten, dachte er. Unterschiedlicher hätten sie nicht sein können, obwohl die Ungleichheit nicht so sehr im Alter lag. Richard hatte sich nach dem plötzlichen Tod seiner Frau schnell mit Tochter einer seiner Angestellten getröstet. Maria und Martha. Wie in der Bibel. Sanft weich und blond, die Eine. Hart, dunkelhaarig und mit wildem Blick, die Andere. Über die Beziehung der Eheleute und das Verhältnis der beiden Frauen zueinander war der Öffentlichkeit und auch der Polizei nichts weiter bekannt. Der Bauunternehmer hatte sein Privatleben fest unter Verschluss gehalten.
Als der Kommissar Martha erklärte, dass er im Gehen sei und sich gerade von ihrer Mutter verabschieden wolle, erntete er nur ein verächtlich hingeworfenes Wort. „Stiefmutter“. Sie spie es geradezu aus. Goldberg warf der Witwe einen mitfühlenden Blick zu, die unter dem Wort zusammengezuckt war.
„Was werden Sie jetzt tun?“, fragte er mit sanfter Stimme.
Ein Seufzen folgte. „Mein Mann hat ein Anwesen in der Toskana, dorthin werde ich mich zurückziehen, bis ich die ganze Sache verarbeitet habe.“
„Und nach und nach alles Wertvolle verkaufen!“, höhnte Marthas Stimme durch den Raum. „Glaub ja nicht, dass ich dir das durchgehen lasse. Ich werde dich begleiten und ein Auge auf dich haben.“
Goldberg bekam ein ungutes Gefühl im Magen. Natürlich würde es einen unerbittlichen Streit ums Erbe geben. Da wollte er nicht mit hineingezogen werden, selbst für so ein feenhaftes Wesen wie Maria nicht. Er verabschiedete sich schnell und lies die Frauen allein.
Auf der Straße warf er noch einen letzten Blick zurück zum Haus. Vielleicht war es Einbildung, aber er glaubte Maria Richard hinter einem der Fenster zu erkennen. Sie tat ihm leid. So eine Stieftochter hatte sie sicher nicht verdient. Aber das war nicht sein Problem. Er schüttelte den Kopf, startete sein Auto und fuhr los.
Dem davonfahrenden Wagen folgten nicht zwei, sondern vier Augen. Martha stand dicht hinter Maria und legte ihr besänftigend die Hände auf die Schultern, als diese seufzte.
„Es ist überstanden. Jetzt lass uns abhauen!“ Die blonde Frau nickte, eilte ins Nebenzimmer, zog ihr Kleid aus und warf es achtlos in einen Koffer. Dann stieg sie in Jeans und Sweatshirt und war jetzt ähnlich gekleidet wie ihre Stieftochter. Sie nahm den Koffer und eilte in die Garage.
Martha wartete auf der Rückbank des Mercedes und lächelte ihr aufmunternd zu. „Es bleibt alles wie abgesprochen.“ Als Maria das Gepäck verstaut hatte und den Motor startete, warf sich die Andere die bereitgelegte Decke über den Kopf und wurde für eventuelle Beobachter unsichtbar. Das Garagentor öffnete sich automatisch, der Wagen verließ das Gelände und fuhr Richtung Autobahn. Die Fahrerin wählte die Auffahrt in Richtung Süden. Auf der Rückbank blieb es still. Nach fast einhundert Kilometern fuhr das Auto ab und bog auf eine Landstraße in Richtung Osten ein. Martha hatte sich inzwischen aufgesetzt und die Decke beiseitegelegt. Die beiden Frauen sprachen immer noch kein Wort.
Eine Stunde später brach Maria das Schweigen. „Hier?“, fragte sie leise. Martha nickte. Als ihr einfiel, dass man das beim Autofahren nicht sehen konnte, flüstere sie: „Ja. Dort ist das REWE-Schild. Jetzt drück bloß die Daumen, dass das Auto noch da ist.“ Ihre Stimme war heiser vor Aufregung. Als sie den grauen Skoda auf dem Parkplatz entdeckte, seufzte sie vor Erleichterung.
Maria bog in die Einfahrt und warf ihr einen aufmunternden Blick über den Rückspiegel zu. „Ich habe es doch gesagt. Wer klaut schon Skodas?“
Die beiden Frauen griffen nach den Basecaps, die auf dem Beifahrersitz lagen, zogen die Schirme ins Gesicht und versteckten ihre Augen hinter großen Sonnenbrillen. Nun hätte man sie glatt für Schwestern halten können, denn ihre Haare waren vollständig unter den Kopfbedeckungen verschwunden. Marias Bluterguss war durch diese Vorsichtsmaßnahmen kaum noch zu erkennen. Sie verließen den Mercedes, ohne ihn abzuschließen, und schlenderten auf den Supermarkt zu. Anstatt hineinzugehen, bogen sie jedoch um die Ecke und fütterten den dort aufgestellten Automaten mit Kleingeld um Kaffee und Schokonüsse zu ziehen.
Sie setzen sich in den Schatten auf eine Mauer und beobachteten den Betrieb auf dem Parkplatz. Wieder war es Maria, die zuerst etwas sagte. „Lass uns fahren.“
Martha nickte und fischte einen Autoschlüssel aus ihrer Jeans, den sie ihrer Begleiterin reichte. Beide gingen ohne Eile zu dem Skoda und stiegen ein. Maria fuhr vom Parkplatz und lenkte das Auto in Richtung Norden, während ihre Begleiterin eine Aldi-Tüte unter dem Sitz hervorholte.
Beide seufzten erleichtert auf, als sie sahen, dass der Inhalt noch unversehrt war. „Das war ganz schön riskant, zwei nagelneue Pässe und eine halbe Million Euro über Nacht auf einem Parkplatz stehen zu lassen, von dem bekannt ist, dass dort ständig Autos verschwinden.“
Maria grinste. „Ich kann mich nur wiederholen, wer klaut schon Skodas. Unser Mercedes wird sicher nicht lange allein bleiben.“
Martha nickte erleichtert, holte ein mobiles Navigationsgerät aus dem Handschuhfach und schloss es an. „Wie heißt der Ort, wo wir hinwollen?“
„Kiruna.“
Kopfschüttelnd folgte die Antwort. „Warum musstest du unbedingt ein Haus am Polarkreis kaufen?“
„Weil ich so weit weg wie möglich wollte, ohne dass wir in ein Flugzeug steigen müssen.“
„Du hast ja Recht. Es liegt so weit weg von allem, was man je mit diesem Menschen in Verbindung bringen würde. Niemand wird uns finden. Und niemand wird dir je wieder wehtun.“ Sie legte die Hand sanft auf Marias verunstaltete Wange.
Die Fahrerin warf ihrer Beifahrerin ein Lächeln zu: „Niemand wird uns je wieder wehtun.“ Sie trat aufs Gas und der Skoda machte sich tapfer brummend auf den Weg zur A 24.

3. Fantasy

Lin Lin kletterte voller Angst auf einen Baum. Was sie sah, erfüllte sie mit Entsetzen, aber sie konnte ihren Blick nicht abwenden. Durch ihr Heimatdorf, das bis vor kurzem noch friedlich im Abendsonnenschein gelegen hatte, zog eine marodierende Horde auf riesigen Pferden? Waren es Menschen oder waren es Ungeheuer? Das Mädchen konnte sich diese Frage nicht beantworten, denn die Reiter trugen Masken, deren furchterregende Züge miteinander wetteiferten. Dieser Anblick wurde jedoch von den Taten der Eindringlinge übertroffen. Mit wildem Gebrüll metzelten die Fremden alles nieder. Dabei war es gleich, ob sich einige der Dorfbewohner ihnen zum Kampf entgegenstellten, oder ob sie flüchtend versuchten, ihr Leben zu retten. Es gab kein Entrinnen. Männer, Frauen, Kinder fielen blutend in den Staub. Aber auch die Hunde, Hühner und das andere Vieh wurden nicht verschont. Alles starb unter den wütenden Schwerthieben. Als sich nichts Menschliches mehr regte, brüllte der Anführer einen heiseren Befehl. Daraufhin warfen die Mörder brennende Fackeln auf die Strohdächer der Dorfhütten und trieben die letzten überlebenden Wasserbüffel zusammen. Singend und von ihrer blutigen Tat berauscht, machten sie sich im flackernden Schein des brennenden Dorfes auf den Weg. Sie schienen im Nichts zu verschwinden, aus dem sie gekommen waren.
Lin Lin wagte lange nicht, ihren schützenden Baum zu verlassen. Tränenlos sah sie zu, wie ihr Heimatort in Schutt und Asche versank. Erst als die Sonne über dem Tal aufstieg kletterte sie hastig vom Baum. Es war ihr egal, dass sie sich dabei ihr Kleid mit der hübschen Pflaumenblütenstickerei zerriss. Sie hatte es angezogen, weil sie sich heimlich mit Win Tsun treffen wollte. Die beiden waren schon seit einiger Zeit ein Paar. Heute Abend wollten sie besprechen, wann der junge Mann zu ihrem Vater gehen solle, um die Hand von Lin Lin zu erbitten.
Win Tsun war einer der Ersten gewesen, den die Schwerter der Eindringlinge zu Boden streckten. Todesmutig stellte er sich ihnen in den Weg. Doch mit seiner Mistgabel hatte er nicht die geringste Chance. Lin Lin biss sich auf die Fäuste, um nicht zu schreien, als sie den ungleichen Kampf vom Baum aus beobachtete. Doch dann ließ sie die Hände sinken. Nachbar um Nachbar, Freund um Freund sank zu Boden. Ihre Mutter, ihr Vater, die kleinen Schwestern. Niemand entkam den Mördern.
Im Morgenlicht wankte sie zwischen den schwelenden Aschehaufen umher, die sie einmal Heimat genannt hatte. Was sollte sie tun? Wo sollte sie hin? Lähmendes Entsetzen griff nach ihrem Herzen und presste den Magen zusammen. Sie musste sich übergeben. Während sie noch würgte, hörte sie ein leises Stöhnen. Mit dem Handrücken wischte sie sich den Mund ab und folgte den Lauten. Unter dem halbverkohlten Dach eines Stalles fand sie eine alte Frau. Komisch. Sie kannte alle Dorfbewohner, aber diese Alte hatte sie noch nie gesehen. Trotzdem wollte sie ihr die notwendige Hilfe nicht versagen. Unter Anstrengung aller Kräfte zog sie die Verletzte unter den Trümmern hervor.
„Danke mein Kind“, flüsterte diese.
„Keine Sorge, Mütterchen“, sprach Lin Lin beruhigend auf sie ein. Natürlich sah sie, dass der Frau nicht mehr zu helfen war, aber sie wollte ihr wenigstens die letzten Stunden erleichtern. „Ich gehe und hole dir Wasser. Dann wird es dir sicher gleich besser gehen. „
Als sich das Mädchen abwenden wollte, griff die Alte nach ihr. Seltsam. Ihre Hand war stark und kräftig, gar nicht so wie bei einer Sterbenden. Die Frau zog sie nahe zu sich heran und flüsterte: „Gehe zu den Mondbergen und gib dem Mönch, der unter dem großen Felsen sitzt, dieses Amulett von mir. Sag ihm, der Jadeprinz hätte es jetzt endgültig übertrieben. Sag ihm auch, dass ich dich schicke, damit er dich lehrt, diesen Mörder zurechtzuweisen.“ Während dieser Worte hatte sie eine kleine Jadetafel, in die ein  Phönix eingeritzt war, aus ihrer Tasche gezogen und überreichte sie Lin Lin.
Zögernd griff diese danach. „Hilf mir, mich aufzurichten“, befahl die Alte. Das Mädchen gehorchte und wunderte sich noch einmal. Für so eine klapprige, dürre Frau war sie unheimlich schwer. Wie hatte sie es nur geschafft, diese Last unter dem Stalldach hervorzuziehen? Doch ehe sie sich darüber Gedanken machen konnte, verlangte die Verletzte stöhnend nach Wasser. Lin Lin sah sich um. Worin sollte sie Wasser holen? Alle Gefäße waren verbrannt, zerschlagen oder unter den eingestürzten Häusern begraben. Die alte Frau schien ihre Gedanken zu erraten, griff erneut in ihre Tasche und holte eine bemalte Teetasse hervor, die sie ihr reichte. Das Mädchen griff danach und eilte zum Fluss.
Als sie zurückkam, war die Alte verschwunden. Wie sehr sie auch rief und suchte, sie fand die Frau nicht mehr. An der Stelle, an der sie die Verletzte verlassen hatte, lag eine glänzende Feder. Lin Lin konnte sich nicht vorstellen, von welchem Vogel sie stammte. So eine Feder hatte sie noch nie gesehen. Als ihr Blick auf die Teetasse fiel, die sie immer noch in den Händen hielt, schüttelte sie erstaunt den Kopf. Das Bild auf dem Gefäß zeigte einen Phönix, der mit einer Schlange kämpfte. Die Federn dieses Vogels glichen der, die sie auf dem Platz der verschwundenen Alten im Staub gefunden hatte.
Was hatte das alles zu bedeuten? Und was sollte sie jetzt tun? Lin Lin sah sich mit brennenden Augen um. Hier war niemand mehr am Leben. Ihr Dorf gab es nicht mehr. Und so war es wohl am besten, wenn sie sich tatsächlich auf den Weg in die Mondberge machte. Es war gleich, was sie dort erwartete. Hier gab es keine Zukunft für sie.
Allgemein

Einen Scheiß muss ich – warum man nicht jeden Trend mitmachen muss

Das ist ein Beitrag zur Blog-Parade von Elke auf https://federfuehrend-media.de/
 

Ich habe mein erstes E-Book im Januar 2013 auf Amazon veröffentlicht. Seither sind etliche neue Exemplare dazugekommen. An jedem habe ich mindestens 9 bis 12 Monate gearbeitet. Eines davon hat über vier Jahre gebraucht, um fertig zu werden.

Inzwischen ist E-Book-Schreiben voll in Mode. Weil ich ja irgendwann in nächster Zeit auch mal vom Verkauf meiner literarischen Ergüsse leben will, habe ich mir also zig Seminare zum Thema E-Books geleistet.

Dabei bin ich immer wieder auf folgende Tipps gestoßen. Man soll sich ein Thema suchen, welches gerade im Trend ist. Das sehe ich ja ein noch ein. Ich habe selber einige Nischen-Sachen veröffentlicht, da ist es nicht einfach, Leser zu finden oder von den Lesern gefunden zu werden. Was mich aber total erstaunt, ist der Rat, sich einen Ghostwriter zu suchen, der »den Text schnell einmal runter schreibt«. Da werden Summen von 30 Euro genannt, mit denen man so einen Texter bezahlen könne. Ich habe selber etliche Jahre in diesem Job gearbeitet (und mache es manchmal noch). Das Minimum, das ich selbst als blutige Anfängerin für ein Wort erhalten habe, waren 2 Cent. Was ist denn das für eine Rechnung, die diese Typen bei ihrer Empfehlung da aufmachen? Um auf 30 Euro zu kommen, brauche ich in diesem Fall nur 1500 Worte zu schreiben! Das sind gerade mal drei Seiten. Was soll das für ein E-Book werden? Wir könnten jetzt mit dem Wortpreis herunter gehen. Das würde dann sicher auch mit der Qualität passieren, denn irgendwie muss sich das ja wohl die Waage halten. Wer will denn so arbeiten? Oder so arbeiten lassen? Einen Sch… muss ich?  Weder auf der einen noch auf der anderen Seite.

Aber das ist noch längst nicht alles, was mich an diesem aktuellen Trend stört. (Obwohl ich nicht einmal genau weiß, ob es ein wirklicher Trend ist, oder ob man es den Käufern dieser Online-Seminare nur einreden will.)

Wieso soll ich ein E-Book schreiben, wenn ich nichts zu sagen habe? Nennt mich altmodisch oder eine Spinnerin, wenn ich etwas zu Papier bringe, dann kommt das aus meinem Inneren (und muss da unbedingt raus). Sicher treffe ich nicht jedermanns Geschmack. Aber das ist dann halt so. Abnehmen und Sex sind im Moment die Themen, die wohl am besten »weggehen«. Ich habe nix dazu zu sagen, was mir unbedingt auf der Seele brennt. Also werde ich, einen Sch… tun und auch nichts dazu herausbringen.  (Es sein denn, jemand bezahlt mich so dermaßen gut, dass ich das ich alle moralischen Bedenken über Bord werfe.)

Und dann ist noch etwas. Wenn ich etwas veröffentliche, warum soll ich das nicht unter meinem Namen tun? Ich weiß nicht, ob das inzwischen auch von den E-Book-Gurus empfohlen wird, aber viele meiner »Kollegen« publizieren unter zig verschiedenen Pseudonymen. Wobei ich nichts gegen Pseudonyme sagen will. Wer bisher Ratgeber anbietet und dann einen Thriller herausgibt, der sollte sich darüber wohl doch Gedanken machen, um seine Leser nicht zu verschrecken. Aber ich habe festgestellt, dass etliche Leute recht ähnliche Bücher unter ganz unterschiedlichen Namen herausgeben. Diesen Trend kann ich absolut nicht nachvollziehen. Also werde ich einen Sch… tun und so nicht arbeiten.

Leider bin ich noch nicht am Ende. Jeden Monat ein neues E-Book herauszubringen ist slebst für Vielschreiber schon ziemlich ungewöhnlich. (Es sei denn, man macht eine öffentliche Challenge draus – das finde ich wieder bewundernswert.) Ich staune nur so, wer da was alles so in kürzester Zeit auf den Markt bringt. Masse statt Klasse heißt dieser Trend dann wohl. Für mich gilt auch in diesem Fall: Einen Sch… muss ich!

E-Books & Bücher

Gedruckt, die Zweite!

Kleine Meridiankunde – Taschenbuch

Nach der Auffassung der traditionellen chinesischen Medizin fließt unsere Lebensenergie in bestimmten Bahnen durch den Körper. Diese werden Meridiane genannt. Wer sich zum ersten Mal diesem Thema nähern will, findet hier einen guten Einstieg.

Tachenbuch 15 x 23 cm, Abbildungen in Graustufen
Selbstverlag, Druck über Amazon

4,98 €
Wer nicht direkt bei Amazon bestellen mag, für den biete ich dir Drucksachen auch über
www.senlin.de unter der Rubrik Bücherkiste an.
E-Books & Bücher

Das erste echte Buch ist da!

Seit einer Woche kann man nun mein „Geomantie für Einsteiger“ auch als Buch bei Amazon erhalten:

Das gibt es als E-Book ja schon eine ganze Weile. Aber nicht jeder mag die elektronischen Medien. Und weil das Thema GEOMANTIE sich auf das Wesentliche bezieht, sollte man es auch in „handfester“ Form erhalten können. Daher habe ich den ersten Versuch ein Taschenbuch zu veröffentlichen jetzt gewagt.

Wer also lieber Papier in den Händen hält, der kann es sich hier besorgen:

https://www.amazon.de/Geomantie-f-r-Einsteiger-Cornelia-Wriedt/dp/1520395418/

Kurzgeschichte

Der alte Druide und der junge Mönch


Eines Tages, vor langer Zeit, ging der alte, von der Last seiner Jahre gebeugte Druide Latharn einen schmalen Waldweg entlang. Ihm kam ein junger, forscher Diener des neuen Gottes entgegen. Der forderte mit lauter Stimme den Alten auf, ihm Platz zu machen und ihm zudem noch die Ehre zu erweisen.
Als der Druide nur missbilligend den Kopf schüttelte, da wurde der Mönch wütend. „Geh beiseite du alter Tropf! Deine Zeit ist vorbei! Du und deine verschlissen Götter, ihr habt hier nichts mehr zu melden. Jetzt zählt allein unser Gott. Der ist die Wahrheit und das Gesetz. Also hurtig, mache mir den Weg frei!“
Da wurde Latharn zornig ob des vorlauten Verhaltens des Jüngeren und richtete sich zu seiner vollen Größe auf.
„Was erlaubst du dir!“, begann er mit Donnerstimme, sodass sein Gegenüber erstaunt ob des ungewohnten Widerstandes zusammenzuckte.
„Dein Gott ist viel jünger als unsere alten Götter. Er ist allein und wir haben viele. Sie sind alt, weise und gütig. Aber glaube nicht, dass sie nicht auch grimmig werden können.
Dein Gott, auf den du dich in deinem Hochmut berufst, der hat alle Hände voll zu tun, um zu begleichen, was ihr in eurem Übermut anrichtet. Wahrlich er tut mir leid. So viele von euch machen in seinem Namen aus Unwissenheit und falschen Eifer großen Schaden. Ihr seid euch ja nicht einmal einig über seinen Willen.
Predigt nicht auch euer Gott Liebe und Verständnis? Und was tragt ihr davon in die Welt hinaus?
Solange ihr aus falsch verstandenem Ehrgefühl dieses Teil seines Wesens beiseiteschiebt, werdet ihr niemals in Frieden miteinander, geschweige denn mit Andersdenkenden, leben.“
Latharn stampfte mit seinem Stab auf den Boden und schaute den Mönch mit stechendem Blick in die Augen. »Wisse du Narr, seine Götter trägt man im Herzen und nicht mit der Wut im Bauch.«
So sprach der Alte und verschwand.
Der Jüngere blieb verblüfft zurück.
Aber niemand weiß, ob die Worte des Druiden auf fruchtbaren Boden gefallen waren.
Kurzgeschichte

Eine Qigong-Geschichte zu den "18-fachen Bewegungen"


Großmutter Weide und die 18 Bewegungen

Großmutter Liu ist eine alte Weide. Sie steht am Rande einer Blumenwiese zwischen dem Weg, der vom kleinen Dorf in die weit entfernte Stadt führt, und dem Fluss. Sie ist sehr alt und sehr groß. Weil sie eine Trauerweide ist, streifen ihre Zweige sogar den Boden. Manche davon reichen bis auf den Weg, andere wiederum streicheln das vorbeifließende Wasser.
Großmutter Liu steht nicht nur einfach so zwischen Weg und Fluss herum und träumt den ganzen Tag vor sich hin. Das Leben ist alles andere als langweilig, denn sie hat viel zu tun. Den ganzen Tag und manchmal auch noch in der Nacht gibt es etwas zu ordnen, zu helfen oder auch nur zu beobachten.
Jeden Morgen begrüßt sie zuerst einmal den neuen Tag. Mit ihren langen und weichen Zweigen winkt sie dem aufkommenden Morgenrot. Sie beginnt ihr Tagwerk, wie immer, mit dem „Chi wecken“.
Als sich Großmutter Liu später umschaut, sieht sie hinter der Biegung des Flusses den Fischer Thanh seine alltägliche Morgenübung machen. Thanh ist mittlerweile in die Jahre gekommen und die Weide ist froh, wenn sie ihm beim „die Brust öffnen und weitherzig sein“ zusehen kann und weiß, dass es ihm gut geht.
Weil es wieder einmal geregnet hat, steht genau am Himmel über der Wiese ein großer Regenbogen. Das ist eine gute Gelegenheit für ein wenig Spaß, denkt sich die Weide und beginnt „den Regenbogen (zu) schwingen“.
Und da sie so viel Freude an dem Spiel mit dem Wetter hat, versucht Großmutter Liu gleich noch „die Wolken (zu) teilen“. Nach dem Regen hätte sie gern noch einen richtig schönen Tag.
Bei dieser Arbeit wird sie allerdings unterbrochen. Aus dem nahen Wald kommt eine Horde Affen angestürmt. Sie klettern am Stamm herauf und lassen sich schnatternd im Geäst nieder. Normalerweise freut sich die Weide über Besuch. Aber diese Gesellschaft ist ihr doch zu laut. Alle schreien und kreischen durcheinander und hüpfen zudem noch wie wild hin und her. Das wird ihr einfach zu viel. Sie nimmt die stärksten Zweige zu Hilfe und beginnt die „Affen (zu) vertreiben“.
Endlich ist Ruhe und sie will sich wieder dem Wetter widmen. Inzwischen eilt aber der Fischer Thanh vorbei, der sie höflich grüßt. Sie erwidert seine Morgenwünsche, indem sie ihre Äste leicht im Wind wiegt, und schaut ihm nach. Thanh ist unterwegs zum nahen See um Fische zu fangen. Wenn der Himmel schön klar ist, dann kann sie ihm beim „Rudern auf dem See“ sogar beobachten.
Weil der Fischer zu jedermann freundlich ist und ein gutes Herz hat, hofft die Weide, dass er heute einen reichlichen Fang heimbringen wird. Da sie außerdem glaubt, dass es sich bei schönem Wetter viel besser arbeiten lässt, will sie ihm helfen und beginnt „die Sonne über den Horizont (zu) heben“.
Als Thanh dann am Abend nach Hause geht, freut sie sich sehr, dass alle seine Körbe prall gefüllt sind. Die Last ist schwer und so macht er bei Großmutter Liu eine Rast. Beide sind seit Jahren gute Freunde und verstehen sich auch ohne Worte. So schweigen sie, während sie gemeinsam eine Weile in „den Mond schauen“.
Am nächsten Tag führt der Weg dann aber ganz andere Leute an der Weide vorbei. In den frühen Morgenstunden wandern zwei Gelehrte in Richtung Stadt. Sie streiten über ein wichtiges philosophisches Problem und machen ernste Gesichter. Keiner will den Standpunkt des anderen akzeptieren und nachgeben. Eifrig unterstreichen sie jeden Satz mit einem „diagonalen Handkantenschlag“ und kommen sich dabei sehr wichtig vor. Großmutter Liu schüttelt darüber nur den grünen Kopf. Weiß sie doch längst aus Erfahrung: Das Leben meistert man lächelnd, oder überhaupt nicht.
Als die Streithähne verschwunden sind, kann sich die Weide wieder einmal den angenehmen Dingen des Tages widmen. Mit ihren Zweigen streichelt sie den Himmel und fegt ihn mit „Wolkenhände(n)“ blitzeblank.
Als diese Arbeit getan ist, bleibt ihr ein wenig Zeit, um zu verschnaufen und zu träumen. Sie mag den Platz zwischen Weg und Fluss. Aber manchmal würde sie auch gern ein bisschen reisen. Ihr größter Wunsch ist es sich „zum Meer (zu) neigen und (dort) zum Himmel schauen“.
Weil das aber nichts werden wird, tröstet sie sich damit, dass sie einige Äste tief in das Wasser des Flusses taucht um „die Welle (zu) schieben“. Schließlich wird sich der kleine Fluss irgendwann einmal in das große Meer ergießen.
Aber schön wäre es doch, träumt sie dabei. Wenn man ein Vogel wäre… Dann bräuchte man nur „die Flügel öffnen“ und losfliegen. Bei dem Gedanken seufzt sie ein wenig und dreht sich zur anderen Seite. Sie sieht den Weg, die Wiese und den Wald dahinter. Sich „zum Meer neigen und zum Himmel schauen“ ist ja nicht schlecht, aber dann müsste sie ihren geliebten Platz am Flussufer verlassen. Das will sie dann doch nicht. Da beugt sie sich lieber noch ein bisschen zum Wasser um es zu streicheln und macht sich den Spaß, um die eine oder andere „Welle (zu) schieben“.
Sie schaut danach auch noch nach den Vögeln, die sich am Ufer versammelt haben. Die erzählen ihr oft Neuigkeiten und bringen manchmal sogar Kunde vom weit entfernten Meer. Sie beobachtet liebevoll ihre gefiederten Freunde: Wie sie sich satt trinken, sich erfrischen und dann „die Flügel öffnen“ um wieder weiter zu ziehen. Fliegt nur, flüstert sie, ich bleibe hier und warte auf euch.
Inzwischen nähern sich auf dem Weg zwei Reiter. Auch diese Menschen streiten, denkt Großmutter Weide verwundert und lauscht. Die flinken Pferde tragen junge Burschen, die sich nicht einig werden können, wer von ihnen mehr Chancen bei der hübschen Lian, der Tochter des Fischers. hat. Jeder glaubt, dass sie ihn zum Manne nehmen wird. Sie belassen es jedoch nicht nur bei zornigen Worten, sondern beginnen zu rangeln. So sitzen sie auf ihren Pferdchen im “Reitersitz und Fauststoß“ folgt auf Fauststoß. Die Weide schüttelt wieder das grüne Haupt. Solche dummen Jungen denkt sie, die kleine Lotusblüte hat ihr Herz doch längst jemanden anderes geschenkt.
Die schöne Lian liebt schon seit vielen Monden den geschickten Long, einen fröhlichen Bootsbauer. Der ist immer freundlich und sehr fleißig. Seine Boote sind zudem noch wunderschön und gleiten so schnell durchs Wasser, das man meint, sie könnten „wie eine Wildgans fliegen.
Eine Weile ist es nun still, dann hört Großmutter Liu das Getrappel eiliger Füße. Zwei Kinder kommen den Weg entlang. Sie haben den Tag bei Freunden verbracht und laufen jetzt gemeinsam nach Hause. Voller Freude erzählen sie von ihren Erlebnissen und zeigen sich dabei ihr Lieblingsspielzeug. Der kleine Junge kann es nicht lassen und muss immer wieder seinen „Flugreifen drehen“ und erfreut sich jauchzend an dessen Spiel. Das Mädchen ist etwas größer und will eigentlich schon fast erwachsen sein. Aber das vergisst sie heute einfach einmal und hat nichts weiter im Sinn als zu lachen und den „Ball (zu) prellen“.
Die Kinder sind längst aus der Sicht der alten Weide verschwunden, als sich der Tag dem Ende zuneigt. Aber Großmutter Liu hat das Gefühl, als ob die Freude, die die beiden kleinen Menschlein verströmten, immer noch auf dem Weg liegt. Es ist fast so, als könnte sie diese mit ihren Zweigen greifen und in sich aufnehmen. Warum nicht, sagt sie und beginnt „das Chi in den Körper zu füllen“.
Inzwischen ist es dunkel geworden. Was für ein schöner und interessanter Tag, das heute doch wieder einmal war, denkt sich die alte Weide. Dann schließt sie die Augen und kommt zur Ruhe.
Allgemein

Ich habe fertig!

Seit zwei Tagen kann man bei Amazon Else’s Kochbuch von 1929 erhalten. Da bin ich ganz stolz drauf, denn die Vorlage sah so aus:

Nun kann ich mich wieder anderen Projekten widmen.

Genug Ideen hab ich ja!

Als nächste Aufgaben stehen an:

 Na dann mal los!

Leserstimmen

Rezension für „Das Märchen von Marie, die Zaubern lernen wollte“

Vor einiger Zeit habe ich mein E-Book „Das Märchen von Marie, die Zaubern lernen wollte“ an einen Kindergarten verschenkt.

Zuerst kommt die Rezension von der „Chefin“:

Marie wünscht sich nichts sehnlicher, als zaubern zu können und da ihr dies zu Hause niemand beibringen kann, macht sie sich auf den Weg.

Beim Vorlesen des Buches erschließt sich den Kindern eine phantastische kleine Märchenwelt, in die sie eintauchen können. Sie begleiten Marie auf ihrer Reise und fiebern mit ihr mit. Ob nun bei der Prinzessin, oder später bei der Hexe, die Kinder waren gefesselt und hörten gespannt und aufmerksam zu.

Kleiner Nebeneffekt: Kinder ab dem Vorschulalter lernen dabei auch, dass man „seines eigenen Glückes Schmied“ ist. Denn durch Marie erfahren sie, dass man für die Realisierung eines Wunsches auch etwas selbst tun kann, und dass man an sein Ziel gelangt, wenn man nicht gleich aufgibt.

In Gesprächen mit den Kindern, nach dem Vorlesen, kam heraus, dass sie erkannten, dass das Zaubern gar nicht so wichtig war. Viel wichtiger fanden es die Kinder, dass Marie nun kochen und heilen konnte. „Das ist doch auch wie zaubern.“

Mein Fazit: Ein wundervolles Märchen mit Kaufempfehlung.

Leseprobe: http://wriedtc.blogspot.de/2015/05/das-marchen-von-marie-die-zaubern.html

 

Dieses Märchen gibt es bei Amazon als E-Book für den Kindl.

Und nun die tollen Zeichnungen der Kindergartenkinder:

Allgemein

Aktuelles aus der Sachbuch-Werkstatt

Im Moment arbeite ich gerade an zwei verschiedenen Sachbüchern.

Arbeitstitel1 : Geomantie

Arbeitstitel 2: Kochen & Backen um 1929 – „Übersetzung“ der handschriftlichen Aufzeichnung meiner Großmutter

zu 1.
Die Idee ein Buch über Geomantie für Einsteiger zu schreiben, trage ich schon lange mit mir herum. Es geht mir dabei darum, die Neugier für dieses spannende Thema zu wecken, ohne gleich zu tief in die Materie einzusteigen. Meine Erläuterungen sollen Lust auf mehr machen und dabei schon ein gewisses Verständnis für die Sache an sich, vermitteln.
Das Projekt „Page you – Das Livewriting-Studio“ von Katja Glöcker war der Stein des Anstoßes, der mich mit dieser Arbeit beginnen lies.
Seit dem vorigen Jahr erscheint jeden Freitag ein neues Kapitel auf https://lifeschreiben.wordpress.com/

zu 2. 
Im Nachlass meiner Großmutter, die wir alle nur Omi Puppe nannten, fanden sich handgeschriebene Aufzeichnungen über Koch- und Backrezepte. Im Jahre 1929 verwendete man recht gediegene Zutaten, die sich auch heute noch in jeder Küche anfinden. Es wäre doch wirklich schade, wenn diese Rezepte verloren gehen würden.
Allerdings dauert es so seine Zeit, bis ich alles „eingetippt“ habe. Die ganzen Anleitungen sind nämlich in Sütterlin geschrieben. Und das ist alles andere als leicht zu lesen.